Depressionen

Die Depression (von lateinisch deprimere „niederdrücken“) ist eine psychische Störung. Typisch für sie sind gedrückte Stimmung, negative Gedankenschleifen und ein gehemmter Antrieb. Häufig gehen Freude und Lustempfinden, Selbstwertgefühl, Leistungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und das Interesse am Leben verloren. Diese Symptome treten auch bei gesunden Menschen zeitweise auf. Bei einer Depression sind sie jedoch länger vorhanden, schwerwiegender ausgeprägt und senken deutlich die Lebensqualität.

Quelle: Depression – Wikipedia

Depressionen sind immer ein schwieriges Thema. Ich bin selbst wegen Depressionen in Behandlung und kenne um mich herum genügend Menschen, die ähnliche Probleme haben.

Die Problematik ist weit genug verbreitet, das in Animes und Mangas dieses Thema häufig aufgreifen und Charaktere mit den Auswirkungen dieser Störung zu kämpfen haben. Es ist irgendwie tröstlich, dass dieses Thema mittlerweile angekommen ist und nicht totgeschwiegen wird.

Depressionen kann man mittlerweile gut behandeln, es ist nur kein leichter Weg. Schnell verfällt man dem Gedanken, dass man es geschafft hat, man aufhören kann – dann kommt ein neuer Schub. Viele Faktoren beeinflussen das und die sind bei jedem Menschen unterschiedlich, ebenso wie auch die Umwelt vieler Menschen unterschiedlich ist.

Viele Transgender und Transsexuelle haben Depressionen, was für mich vollkommen nachvollziehbar ist: sie fühlen sich eingesperrt in einem Körper, der nicht dem entspricht, wie sie sich fühlen.

Um diese Krankheit allerdings erfolgreich behandeln zu können, muss man eine Therapie beginnen und da scheitert es bei den meisten Betroffenen bereits, denn schließlich sorgt ja der gehemmte Antrieb, die Lustlosigkeit oder manchmal auch die mangelnde Einsicht dafür, dass man es auf einmal gar nicht mehr als nötig empfindet, sich in die Behandlung zu geben.

Ich persönlich bin sehr froh, dass diesen Schritt getan habe und merke, dass es besser wird. Nicht durchgehend, aber beständig. Mal gibt es Abrutscher, mal Rückschritte – aber genauso geht es auch nach vorne, aufwärts. Hinaus aus dem See der Trüben gedanken, hinaus auf die Wiese des Lebens.

 

Ich kann nicht viel zu diesem Thema beitragen, aber ich kann mich bedanken. Bedanken bei den Menschen, die für mich da sind, wenn es mir nicht gut geht, die mich auffangen wenn ich mal in eine Depression stürze. Einige von ihnen haben ähnliche Probleme und ich bin dankbar, dass ich ihnen genauso aufhelfen kann und ihnen Halt geben darf, wenn es ihnen nicht gut geht.

Diese Welt ist schön, trotz aller Probleme. Und meine Freunde erlauben es mir, diese Schönheit wahrnehmen zu können.

 

Danke

Cassidy

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